Let’s talk about winter.

Im Hintergrund läuft The National, auf der in die Jahre gekommenen Stereoanlage sitzt der Kater und gähnt. Der Winter macht auch ihn müde. Er zwinkert mir zu und ist zufrieden auf seiner eigenen kleinen Heizplatte. [weiterlesen]

Fotobuchtest mit analogen Bildern*

Fotobuch oder und Fotoalbum

Saal Digital hat nach Tester*innen für ein Fotobuch gesucht und so fand ich Motivation mir endlich ein Erinnerungsstück aus meinen analogen Bildern zu basteln. Wer sich nur für analoge Bilder interessiert scrollt einfach runter – da gibt’s ein paar Highlights aus Schweden und Kopenhagen.

Erst einmal habe ich selber Fotobücher gestaltet, als ich 2014 zu Weihnachten Bilder aus dem ersten Lebensjahr vom großen Lieblingskind verschenken wollte. Bei dieser Gelegenheit habe ich mir selbst ebenfalls ein kleines quadratisches Buch voll mit Hasselbladbildern gebastelt und ich nehme beider Bücher immer wieder gerne zur Hand. Auf der anderen Seite liebe ich selbst geklebte Fotoalben. Bei mir finden sich unzählige noch unangefasste Fotoalben und entsprechend viele Abzüge, die Zeit nehme ich mir offensichtlich viel zu selten, dabei blättere ich so gerne in den alten Alben und Erinnerungen. Nun ergab sich die Gelegenheit als Fotobuchtesterin* ein Buch nach Wahl bei Saal Digital zu bestellen. Sowohl die Abzüge meiner Fotos, Poster und auch die kleinen Fotobücher 2014 habe ich bei Saal Digital bestellt, umso mehr reizte mich der Test.

Gestaltungsmöglichkeiten

Ich entschied mich für eine größere Hardcover-Variante in 21 x 28 cm, fast DIN A4 groß. Die Auswahl und Gestaltung lief komplett über die Saal Design Software. Ich habe etwas gebraucht um durch die Vorlagen und Selbstgestaltung durchzusteigen, vor allem bei Textbausteinen. Dabei habe ich ordentlich geflucht, die Hilfeseiten durchforstet und schließlich die Lösung gefunden – AutoLayout deaktivieren um Text nach Belieben zu verschieben.  Irgendwann habe ich das System verstanden und für mich passend zwischen Layouts und freier Gestaltung gewechselt (Klingt schwerer, als es war… Nach ein bisschen austesten geht es schnell mit dem Programm.).

Für mich war direkt klar – mattes Papier muss es sein. Ebenso ein matter und unwattierter Umschlag. Als ich das fertige Produkt in der Hand hatte, fiel mir sofort auf, wie dick und fest das verwendete Fotopapier ist. Was sich mir nicht erschließt ist der Barcode sowohl auf der Rückseite, als auch auf der letzten Innenseite. Es kostet 5 Euro zusätzlich, wenn darauf verzichtet wird. Ich war nicht bereit weitere 5 Euro auszugeben und habe auch im Bestellprozess nicht verstanden, warum dies so gemacht wird. Schade. Ich hatte mir vor der Gestaltung die Testberichte von Conny und Dani durchgelesen und habe daher auf die ersten und letzten beiden Seiten keine Fotos gesetzt, sondern lediglich einen Hintergrund, meinen Namen und die Website.

Motivauswahl

Ich habe  mich nach langen Überlegungen und viel ausprobieren dazu entschieden das Thema Wanderlust – Fernweh und dazu passend Bilder aus dem Schwedenroadtrip 2016 und dem Kurzbesuch in Kopenhagen 2017 zu wählen. Klar war von Anfang an, dass es nur analoge Bilder in das Buch schaffen würden.

Für das Titelbild eines schwedischen Sees, aufgenommen mit der Horizon Perfekt, habe ich mich sehr schnell entschieden. Die Auswahl der Bilder im Innenteil fiel deutlich schwerer und irgendwann habe ich nicht mehr weiter nach Bildern geguckt, sondern einfach bestellt. Ich hätte natürlich noch viel mehr als die 46 Seiten füllen können… Nicht immer konnte ich auf einen Zuschnitt der Bilder verzichten um die Seiten gut zu nutzen, da blutet mir etwas das radikale analoge Herz, aber ich konnte die Bilder so setzen, dass es gepasst hat.

Das Ergebnis

Zwei Tage nach Bestellung hielt ich mein Fotobuch in der Hand und es macht großen Spaß es anzuschauen. Bei Bildern die über die Mitte gehen stört mich der Knick überhaupt nicht, die Bindung ist wirklich gut gelöst. Daher gefallen mir auch die ganzseitigen Fotos am besten. Die Seiten bei denen ich viel weiße Ränder gelassen habe, überzeugen mich nicht so sehr und ich würde es beim nächsten Buch entsprechend anders anordnen. Auch die Schrift und vor allem die Schriftgröße auf dem Titel überzeugt mich nicht – wieder was dazu gelernt. Beim nächsten Mal weniger schnörkelig und nicht fett, aber hier gibt es viele Auswahlmöglichkeiten. Ich finde es sieht toll aus, die Bildern sind in schöner, großer Qualität. Ich habe Spaß an dem Buch und kann nun nicht nur Geschichten aus Kopenhagen und Schweden erzählen, sondern auch direkt ein paar Bilder in gedruckter und großer Form zeigen.

Vielen Dank an Saal Digital für die Möglichkeit das Angebot zu testen, alle Infos zu den Produkten findet ihr direkt bei Saal Digital.

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Ein bisschen analog soll es hier ja schon sein, also hier noch ein paar der Bilder, die es  in mein Fotobuch geschafft haben.

* Saal-Digital hat Fotobuchtester*innen gesucht und ich habe einen festgelegten Gutschein für mein Fotobuch bekommen. Den Großteil habe ich allerdings selber bezahlt inkl. Porto. Die Fotos vom Buch habe ich digital mit meiner (immerhin gebraucht gekauften…) Fuji X-T10 gemacht.

2017

Neues Jahr – und nun?

Ein frohes neues, analoges Jahr! Möge es voller analoger Bilder, Kameras und Freude sein! Ich freue mich 2017 auf neue Kameras/Formate, Filme und hoffe sehr, dass es nur positive Nachrichten aus der analogen Welt geben wird. Ich freue mich auf eure analogen Bilder, Kommentare, Hinweise, Ratschläge und hoffentlich möglichst viele Fototouren – meldet euch, wenn ihr in Hamburg seid!

Gegen Ende des Jahres habe ich es nicht mehr geschafft, jede Woche ein Foto der Woche zu veröffentlichen. Es war einfach zu viel los. Wer sich die Reihe aus dem Jahr 2016 angucken möchte, findet alle in dieser Galerie.

Es hat mir viel Spaß und Freude gebracht 2016 dieses Blog zu basteln und ich freue mich darauf, 2017 wieder mehr Bilder zu zeigen. Es stehen noch diverse Schwedenbilder an, die nun endlich alle von Staub befreit und sortiert wurden. Mehr Pläne habe ich noch nicht. Was meint ihr, soll das Foto der Woche weiter gehen oder soll ich lieber etwas Neues finden?

Jahreswechsel

Ich bin kein großer Fan von von Böllern, aber gestern/heute konnte ich schön gemütlich von der Fensterbank aus die Langzeitbelichtung von Lomo’Instant Wide und Automat testen. Auch schön. Ich bin wirklich angetan von der Lomo’Intsant Automat. Sie ist klein, handlich und hübsch. Ich freunde mich sehr schnell mit dem kleinen Format an und ich denke, sie wird mich 2017 oft begleiten.

Konstruktor Close-Up Lens

Go Closer: Canon AE-1 & Lomography Konstruktor Close-Up Lens

Trotz fehlender Batterieabdeckung und so mancher verschwundener Schraube gehört die Canon AE-1 zu meinen liebsten Schätzen. Für Nahaufnahmen mit viel Bokeh ist die Kamera in Kombination mit der Konstruktor Close-Up Lens großartig. Ich habe schon öfter auf die Möglickeit der Benutzung der Linse an der Canon hingewiesen und Ergebnisse gezeigt. Heute möchte ich etwas ausführlicher auf die Verbindung von Kamera und Linse sowie weitere Möglichkeiten der Close-Upe Lens eingehen. Und vor allem jede Menge Bilder zeigen!

Konstruktor?

Die Linse wurde von Lomography eigentlich für die Konstruktor auf den Markt gebracht. Die Konstruktor ist eine Plastikspiegelreflexkamera zum Selberbauen. Ich wollte sie unbedingt haben, der Zusammenbau ist für ungeduldige Menschen etwas nervenaufreibend. Die fertige Kamera macht durchaus Spaß, blieb aber in den vergangen Jahren eher im Regal liegen, als mit auf Fototour zu kommen. Als die “Bausätze” für die Close-Up und die Macro Lens rauskamen, habe ich zugeschlagen. Seitdem kommt hauptsächlich die Close-Up Linse zum Einsatz und zwar nahezu ausschließlich an der Canon.

Das geht total einfach. Die Linse passt sehr gut auf mein Standard 50mm Objektiv (mit UV-Filter), ich drücke sie einfach auf und sie hält. Um sie wieder abzunehmen, drehe ich sie einfach ein Stück und ziehe sie wieder ab. Fertig. Für knapp 20 Euro eine tolle Linse für schöne Nahaufnahmen, die ein, wie ich finde, zauberhaftes Bokeh zaubert.

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Weitere Möglichkeiten

Wer eine AE-1 hat und noch eine günstige und effektive Nahlinse sucht, ich kann die Variante nur empfehlen. Die Linse passt auch auf andere Kameras, zum Beispiel die Holga und heute habe ich sie auch an meiner Revueflex 5005 getestet und bin schon gespannt. Und wer ab und zu auch Handyfotos macht (jaaaa, ab und an mache ich das sehr wohl), ich war heute ganz angetan von Ergebnissen mit der Linse vor meiner Handykamera.

In Kombination mit der Holga GCFN.