Canon AE-1

Canon was my first love

Im Oktober 2012 zog meine Canon AE-1 bei mir ein. Knapp 25 Euro inklusive Versand für die 35mm Spiegelreflex mit 50mm Objektiv. 25 Euro für eine wunderbar solide Kamera und ein tolles Objektiv. Die Kamera hat mich in Frankfurt und Hamburg begleitet und auf Reisen: Fuerteventura, Schweden, Dänemark, Niederlande und diverse Ausflüge in Deutschland. Achtung: Der Beitrag beinhaltet viele Bilder und zwar schön groß. [weiterlesen]

analogeliebe2017: Schweden

Es ist mal wieder viel Zeit vergangen seit den letzten Bildern. Manchmal stehe ich vor den Unmengen an Bildern auf meinem Laptop, den Abzügen oder den Sofortbildern und werde von der Menge einfach überrollt. Wohin damit? Was tun?

Schon seit über zwei Jahren lade ich nahezu keine Bilder mehr auf lomography.de hoch, fühle mich dort entfremdet. Die Community, die Seite, der Bilderaustausch – das waren die Dinge die mich 2012 endgültig an die Lomographie fesselten. Und nun? Flickr ist nicht so richtig meins, bei Instagram füttere ich zu viele Accounts und hier bleibt es zu lange still, weil ich das Gefühl habe, immer etwas Sinnvolles zu den Bildern schreiben zu müssen. Aber eigentlich ist das alles egal. Eigentlich möchte ich einfach nur ein kleines Archiv, ein Bildgedächtnis, Erinnerungen an Momente, Situationen und schöne Dinge schaffen. Vielleicht möchte ich auch ab und an schreiben. Vielleicht auch nicht.

Die LomoWall Wettbewerbe (LomoWalls sind Collagen von vielen unterschiedlichen Bildern von unterschiedlichen Fotograf*innen) anlässlich des 25. Geburtstags von Lomo haben mich irgendwie motiviert mich für je 10 Bilder zu Schweden und Dänemark zu entscheiden (und mir gezeigt, in wie wenigen Ländern ich bislang analog fotografiert habe… 🙁 ). Und wenn ich schon mal Bilder raussuche und sortiere, kann sollte ich sie auch hier zeigen. Zwei Bilder sind in meinem ersten analogen Urlaub, mit meiner ersten wirklichen analogen Liebe, der La Sardina El Capitan, entstanden. Stockholm! So viel Wasser, so viel hach.

Mit diesem Bild habe ich vor langer Zeit einen Lomo Wettbewerb gewonnen – das war durchaus großartig und hat mir unter anderem einen Kamerarucksack beschert. Und es war einfach ein schönes Gefühl. Ich mochte das Bild sehr lange sehr gerne, es ist so ein schöner Lomoklassiker als Doppelbelichtung und dem gecrossten Diafilm.

Die weiteren Bilder stammen von dem Roadtrip durch Schweden 2016. In Stockholm waren wir nicht, aber zum Beispiel in Lund und Gävle, die mir beide sehr gut gefallen haben. Und ansonsten waren wir an schwedischen Seen. Oder am Meer. Die Bilder gab es hier zum Teil bereits zu sehen, aber sie sind in meiner Auswahl, daher erneut…

In Lund hatten wir nicht wirklich Sonne, es war eher ein grauer, vernieselter Spätsommertag. Aber diese kleine Stadt ist wirklich niedlich und eine schöne Ergänzung zu lauter Seen, Wasser, Sonnenuntergängen und ein paar Waldfotos.

Was soll ich sagen. Die schwedischen Seen haben mich einfach in ihren Bann gezogen. Vorher wollte ich immer unbedingt ans Meer, aber während des Roadtrips habe ich die Schönheit der Seen entdeckt und wir unsere Route ein wenig angepasst. Ob wie hier direkt am Campinglatz oder unten auf dem Weg durchs Land. Und ohne Hasselblad sollte man natürlich nicht nach Schweden reisen (wenn man schon eine hat…).

Ich habe mich in kürzester Zeit für die 10 Bilder entschieden und einen ganzen Haufen beiseite gelassen, die mir ebenfalls etwas bedeuten oder gefallen. Ein Best-Of schwedischen Seen wäre durchaus eine Option… Oder auch Best-Of Sonnenuntergänge.

Ok. Die Schären sind auch schön. Die eine Nacht in Västervik auf einem viel zu großen Campingplatz hat mir einen schönen Sonnenuntergang beschert. Auf dem Campingplatz habe ich mich eher fremd gefühlt, die kleinen waren einfach angenehmer.

Dieser eine Sonnenuntergang in Säffle der mir zahlreiche schöne Bilder und ein paar blaue Flecken bescherte…

Schweden hat nicht nur viel Wasser, sondern auch ein paar Wälder mit Elchen. Die mich vorher so gar nicht interessiert haben (sind schließlich keine Giraffen…), die ich dann aber doch ganz toll fand (war ja klar, sind ja Tiere).

Und schließlich: Gävle. Der Ort, der mich am meisten überrascht hat. Mit einer schönen Unterkunft, einem netten Rundweg durch die Grünanlage (und hey, in Schweden gibt es überall Disc Golf…), leckerem Frühstück und Fußball.

Das war ein schöner Urlaub. Hier liegen davon noch so viele Bilder. Sogar schon sortiert, aber nicht unbedingt vom Staub befreit. Wie immer nehme ich mir also vor, nicht wieder so viel Zeit verstreichen zu lassen, sondern das kleine feine analoge Bildarchiv hier weiter aufzubauen.

 

Konstruktor Close-Up Lens

Go Closer: Canon AE-1 & Lomography Konstruktor Close-Up Lens

Trotz fehlender Batterieabdeckung und so mancher verschwundener Schraube gehört die Canon AE-1 zu meinen liebsten Schätzen. Für Nahaufnahmen mit viel Bokeh ist die Kamera in Kombination mit der Konstruktor Close-Up Lens großartig. Ich habe schon öfter auf die Möglickeit der Benutzung der Linse an der Canon hingewiesen und Ergebnisse gezeigt. Heute möchte ich etwas ausführlicher auf die Verbindung von Kamera und Linse sowie weitere Möglichkeiten der Close-Upe Lens eingehen. Und vor allem jede Menge Bilder zeigen!

Konstruktor?

Die Linse wurde von Lomography eigentlich für die Konstruktor auf den Markt gebracht. Die Konstruktor ist eine Plastikspiegelreflexkamera zum Selberbauen. Ich wollte sie unbedingt haben, der Zusammenbau ist für ungeduldige Menschen etwas nervenaufreibend. Die fertige Kamera macht durchaus Spaß, blieb aber in den vergangen Jahren eher im Regal liegen, als mit auf Fototour zu kommen. Als die “Bausätze” für die Close-Up und die Macro Lens rauskamen, habe ich zugeschlagen. Seitdem kommt hauptsächlich die Close-Up Linse zum Einsatz und zwar nahezu ausschließlich an der Canon.

Das geht total einfach. Die Linse passt sehr gut auf mein Standard 50mm Objektiv (mit UV-Filter), ich drücke sie einfach auf und sie hält. Um sie wieder abzunehmen, drehe ich sie einfach ein Stück und ziehe sie wieder ab. Fertig. Für knapp 20 Euro eine tolle Linse für schöne Nahaufnahmen, die ein, wie ich finde, zauberhaftes Bokeh zaubert.

Bilder Bilder Bilder

Weitere Möglichkeiten

Wer eine AE-1 hat und noch eine günstige und effektive Nahlinse sucht, ich kann die Variante nur empfehlen. Die Linse passt auch auf andere Kameras, zum Beispiel die Holga und heute habe ich sie auch an meiner Revueflex 5005 getestet und bin schon gespannt. Und wer ab und zu auch Handyfotos macht (jaaaa, ab und an mache ich das sehr wohl), ich war heute ganz angetan von Ergebnissen mit der Linse vor meiner Handykamera.

In Kombination mit der Holga GCFN.

 

Foto der Woche 27/2016

Hamburg am Meer

An manchen Tagen ist es in Hamburg einfach nur schön. Es scheint schon früh die Sonne, nur ein paar Wolken sind am Himmel und ein bisschen Wind gibt es auch. Es ist nicht zu warm, nicht zu kalt, nicht zu bewölkt. Es ist einfach schön. Normalerweise sollte man an diesen Tagen nicht an den Elbstrand gehen. Eine gute Ausnahme bildet da der frühe Morgen. Und siehe da, diese Stadt liegt irgendwie am Meer.

Övelgönne/Elbstrand

Strand? Meer? Nun gut. So richtig Meer ist es am Elbstrand nicht. Aber immerhin die Elbe. Der Strand befindet sich in Övelgönne, meine Kurzrecherche lässt mich irrtiert zurück, ob dies nun ein eigener Stadtteil ist, oder zu Othmarschen gehört. Ist auch nicht so wichtig. Zu erreichen ist er auf mehreren Wegen. Mit der Buslinie 112 (die hält praktischerweise vor meiner Tür), dem eigenen Fahrrad oder Stadtrad, natürlich zu Fuß und auch mit der Hafenfähre von den Landungsbrücken über Fischmarkt und Dockland. Es gibt diverse Cafés/Restaurants und einfach viel zu gucken. Hübsche Häuser, Hafen, Wasser. Im Museumshafen gibt es ein paar alte Schiffe zu sehen und bei den

Tagen der Industriekultur [weiterlesen]

Kieler Woche 2015: Bötchen und Wasser gucken

Bötchen gucken, Crêpe essen und ein paar analoge Bilder machen war das Fazit meines Besuchs bei der Kieler Woche im letzten Jahr. Ok, es gab auch Regen, einen Kaffee mit einer guten Freundin aus dem Studium, kurz die Füße ins Meer halten und Stau. Da gerade wieder die Segelregatta plus Volksfest an der Kieler Förde stattfindet, habe ich mich tief durch mein analoges Fotoarchiv gewühlt und ein paar Bilder aus dem letzten Jahr zusammen gestellt.

LOMO LC-A+

Mit dabei waren, natürlich, ein paar Kameras. In die Hosen- bzw. in diesem Fall in die Rocktasche passt die Lomo LC-A+ ja immer, also kann ich sie gut einen Tag durch die Gegend tragen. Geladen zum einen mit einem alten Kodak CN 400 und einem Agfa CT Precisa, den ich gecrosst, also in C-41 entwickelt, habe. Mein Scanner hatte mit dem gecrossten Diafilm, bzw. den Farbverschiebungen, ein paar Probleme. Irgendwann werde ich es durchschauen, oder mir schenkt jemand einen neuen tollen Scanner. Oder so.

Schon bei diesen Bildern zeigen sich die Motive des Tages: Bötchen, Riesenrad und ein bisschen Wasser.

LOMO LC-A 120

Die Lomo LC-A 120 durfte auch mit und war dem wechselhaften Wetter geschuldet zunächst mit einem Kodak Tmax 100 geladen. Zu den Farbbildern aus der LC-A+ und der Canon AE-1 ist es eine schöne Ergänzung. Mir gefällt die Stimmung der Bilder, trotz dem Trubel der Kieler Woche wirkt alles ruhig und entspannt.

Zugegeben – blauer Himmel, die LC-A 120 und der Kodak E100G harmonieren ausgesprochen gut und ich mag die beiden Fotos aus Kiel sehr und freue mich, dass ich einen der Filme dabei hatte.

Canon AE-1 – Revolog Tesla II

Ich mag die Überraschungen in der analogen Fotografie und Lomographie. Beim LomoWochenende 2014 war in meinem Goodiebag ein Revolog Tesla II. Ein Film mit einem ganz besonderen Effekt: rote Blitze ziehen sich durch die Bilder. Revolog sagt dazu:

With this film you’ll get electrified as there will be [red] flashes appearing somewhere in the picture. [weiterlesen]