Filmtest: Kodak T-Max 100

Korn um Korn [PR Sample*]

Die Schwarz-Weiß-Fotografie und ich, wir haben ein angespanntes Verhältnis. Die Möglichkeit den Kodak T-Max 100 zu testen und davon zu berichten, hat mich ins Grübeln gebracht. Zu meinen absoluten Lieblingsbildern gehören einige schwarz-weiße Aufnahmen. Die Arbeit in der Dunkelkammer hat mir im letzten Jahr wirklich viel Spaß gemacht und ich möchte in diesem Jahr auch gerne wieder einige Zeit dort verbringen. Der Kühlschrank ist voll mit (abgelaufenen) Schwarz-Weiß-Filmen. Warum ist das Verhältnis also angespannt? [weiterlesen]

Foto der Woche 48/2016

Herbstmorgen

Ein Herbstmorgen im Oktober. Blick aus dem Fenster, schnell eine Kamera eingepackt und auf dem Weg zur Arbeit der Versuch, ein paar Nebelbilder einzufangen.

Manchmal bin ich genau die zehn Minuten früher fertig, die mir die Chance geben, die Morgenstimmungen auf dem Weg zur Arbeit einzufangen. Der Strecke zur S-Bahn führt vorbei an Wohn- und Geschäftshäusern, einer dreispurigen Straße, einem Park und endet schließlich an der Kreuzung Reeperbahn/Holstenstraße. Ab und an versuchen ein paar Möwen Essensreste im Park abzustauben, immer sind viele Autos, Fahrradfahrer*innen und ein paar Menschen zu Fuß unterwegs.

Das Foto der Woche ist entstanden mit dem Blick in eine kleine Seitenstraße zwischen Nobistor und Königstraße. Begleitet hat mich die Nikon F-801, geladen mit einem schönen schwarz-weiß Film, dem Kodak T-Max 100. Ich habe in den wenigen Minuten fast 20 Bilder gemacht, viele sind verwackelt oder fangen die Nebelstimmung nicht so ein, wie ich es gerne wollte. Beim nächsten Mal werde ich dann doch weniger Bilder machen und für die etwas mehr Zeit nehmen. Habt ihr Tipps für gute Nebelbilder in schwarz-weiß? Würde ein Filter helfen und wenn ja, welcher wäre geeignet?

Der Kodak T-Max 100 ist wirklich ein sehr schöner Film. Er spricht mich deutlich mehr an, als der T-Max 400.

Kamera: Nikon F-801

Film: Kodak T-Max 100

Entwicklung: [weiterlesen]

Foto der Woche 47/2016

Pfützenblick

Die bunte Seite des Herbstes hat sich schon eine Weile aus Hamburg verabschiedet, der Großteil der bunten Blätter liegt wenn überhaupt nur noch auf dem Boden rum, es gibt mehr Pfützen und Matsch. Zwischenzeitlich hatten wir Schnee und Kälte, jetzt ist es (zum Glück) wieder deutlich milder und ein atemberaubender Sonnenaufgang jagt den nächsten. Der November macht was er will. Es wurde Zeit für schwarz-weiß Filme. Und einen Besuch in Planten un Blomen.

Der Park mitten in Hamburg ist bekanntlich immer einen Ausflug wert (ich habe für den Winter einen erneuten Besuch des Gewächshauses auf der To-do-Liste). Vor meinem morgendlichen Fotospaziergang hatte es geregnet, Pflanzen und Boden waren noch nass. Pfützenspiegelungen einzufangen finde ich reizvoll, bin mit den Ergebnissen bisher allerdings nur selten zufrieden gewesen. Das Foto der Woche mit der Spiegelung des Hotels am Dammtor ist ein Schritt in die richtige Richtung, finde ich. Es heißt für mich also weiter zu üben, öfter nach unten zu gucken und Pfützen zu suchen.

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Foto der Woche 42/2016

Unschärfen

Nicht immer sieht man alles deutlich. Unklarheiten, Zweifel – das gehört zum Leben dazu. Das Foto dieser Woche drückt genau diese Gefühle für mich aus. Denn in diesen Unschärfen, den Überlegungen, wo wir uns befinden, den neuen Ideen und Gefühlen die daraus erwachsen, kann viel Positives liegen. Wir können erkennen, dass in Unschärfen viel Schönes liegt. In diesem Fall ein Brunnen in einem zauberhaften Innenhof, dem Rosenhof, in der Hamburger Neustadt.

Na gut, oft verunsichern Unschärfen natürlich auch. Ab und an kann vielleicht der Blick auf ein Bild wie das aktuelle Foto der Woche dagegen helfen. Mir geht es jedenfalls so. Ich muss nicht alles klar und deutlich erkennen. Es ist ok so.

Kameraliebe

In der letzten Woche habe ich einen Blick ins Archiv geworfen und Bilder mit der Revueflex 5005 aus dem Jahr 2014 gezeigt. Kurz danach konnte ich die ersten aktuellen Filme entwickeln und die Handhabung der Kamera macht mir wirklich Spaß. Wenn ich möchte kann ich Blende und Belichtungszeit komplett automatisch einstellen lassen oder selber die Kontrolle übernehmen. Ich kann gar nicht mehr nachvollziehen, wieso ich sie so lange nicht benutzt habe. Wenn ihr also die Chance habt, an eine der Kameras zu kommen, ich kann es nur empfehlen (zumindest wenn der Preis nicht zu hoch ist).

Kamera: Revueflex 5005

Film: Lomography Lady Grey 400

Entwicklung: Rodinal (1+25)

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Foto der Woche 24/2016

Hamburger Sommer 2016

Wie das so ist in der analogen Fotografie, manchmal dauert es ein bisschen, bis die Ergebnisse da sind. Vor einigen Wochen, bei schönstem Sonnenschein, war ich auf analoger Fototour in Planten un Blomen, dem insgesamt 47 Hektar großen Park in der Hamburger Innenstadt. Passenderweise hatte ich eine Menge schwarz-weiß Filme dabei, da ich endlich entwickeln wollte. Mit Blick aus dem Fenster, dem Regen, Sturm und Wolken der letzten Woche finde ich einen Blick auf einen schwarz-weißen Sommertag angemessen.

Das Bild zeigt den Teil von Planten un Blomen mit den durchaus imposanten Wasserspielen, in dem auch die Wasserlichtkonzerte stattfinden. Sowohl tagsüber, als auch bunt beleuchtet ab 22 Uhr, ein beliebter Treffpunkt. Die beleuchtet Variante steht weiterhin auf meiner “Hamburg To Do-Liste”, ist aber in diesem Jahr fest eingeplant.

Kamera: Lomo LC-A 120

Film: Ilford Delta 400 (abgelaufen)

Entwicklung: Adox Adonal (1+25)

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